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Bündnis 90/ die Grünen

Ortsverband Germering

Germering wird „Kinderfreundliche Kommune“

Nachdem Stadtrat Christian Huber (GRÜNE) im Juni 2021 beantragt hat, dass sich die Stadt um Aufnahme in das Projekt „Kinderfreundliche Kommune“ bewirbt, wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. In dieser Arbeitsgruppe waren neben allen Stadtratsfraktionen auch die Verwaltung, sowie das Bündnis für Familie vertreten. Ziel der Arbeitsgruppe, die von Jugendreferent Kirmair (CSU) geleitet wurde, war es, das Thema näher zu erarbeiten, um dann eine Empfehlung an den Sozial- und Jugendausschuss zu geben. Nach intensiven Beratungen kam die Arbeitsgruppe einstimmig zu einer positiven Empfehlung. Somit wurde am 15. Februar 2022 vom Sozial- und Jugendausschuss beschlossen, sich dem Projekt anzuschließen. Um diesem Beschluss noch mehr Gewicht zu verleihen, wurde dieser am 22. März 2022 vom Stadtrat bestätigt.

Warum aber wurde der Antrag gestellt, gerade in einer Zeit, in der die Haushaltslage alles andere als entspannt ist?

Zwei Aspekte sind es, die Christian Huber herausstellen möchte:

Zum einen waren Kinder und Jugendliche während der letzten Monate häufig diejenigen, die am meisten zurückstecken mussten. Die Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie brachten das Leben vieler Kinder und Jugendlicher mehr als durcheinander. Für Christian Huber ist klar, dass sich die Folgen hiervon derzeit nur erahnen lassen. Germering bietet viel, gerade auch im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Im Programm, an dessen Anfang eine Analyse steht, geht es auch gar nicht darum, auszuloten wo Mängel bestehen. Es geht vielmehr darum bestehendes zu optimieren und an den aktuellen Bedarf anzupassen und ggf. auszubauen und Neues zu wagen.

Zum anderen spielt ein Aspekt eine besonders große Rolle: Die Beteiligung. Hier stellt Christian Huber fest: Unsere Gesellschaft befindet sich im Umbruch, das sehen wir in nahezu allen Bereichen, auch und gerade auch in bedauerlichen Zusammenhängen. Menschen setzen sich nur für etwas ein, was ihnen am Herzen liegt. Und am Herzen liegt uns meist das, zu dem wir uns zugehörig fühlen, das wovon wir ein Teil sind.

Dass es gar nicht genug Beteiligung von jungen Menschen geben kann, in den unterschiedlichsten Formen die man sich nur denken kann, steht vermutlich außer Frage und somit ist die Bewerbung um die Aufnahme in das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ eine richtige und vielversprechende Entscheidung.